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Ausstellungen und
Aktivitäten des Künstlersonderbundes – eine Auswahl
/1990 /1993 /1996
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/2002 /2003
/2004 /2005
/2006 /2008 |
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(für weitere Information zu den anlässlich der
Ausstellungen erschienenen Publikationen mit Auszügen aus den
Vorworten bitte die Rubrik Publikationen aufrufen oder auf die
Cover-Bilder klicken) |
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2008
»Berlin liegt in
Brandenburg: Die Metropole und ›ihre‹ Provinz«
33 Künstler des KSB auf der
Burg Beeskow/Brandenburg
28. Juni – 17. August
2008
Auf der Burg Beeskow wurden Werke gezeigt, die sich thematisch mit
der Stadt Berlin und mit dem ländlichen und kleinstädtischen Milieu
des Landes Brandenburg befassen.
Zur Ausstellung erschien ein Katalog.
Medienecho
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Märkische Oderzeitung, 27. Juni 2008
Dem Realismus verpflichtet
(...) Die präsentierten Werke setzen Stadt und Land facettenreich
ins Bild - als Dorfidylle mit Hang zum Freilichtmuseum, als
ländliche Sozialbrache, als Hauptstadt im Hochglanzformat oder mit
grauen Mietskasernen. Sie wollen Antworten auf die Frage geben,
inwieweit Mensch und Natur ihren Platz im Spannungsverhältnis
zwischen Metropole und Provinz zu behaupten vermögen. (...)
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»Lebensspuren«
Ausstellung des Künstlersonderbundes im Kunstverein Coburg,
15. Juni – 16. August
2008
und auf der Burg Beeskow 24. August – 19. Oktober 2008
1990 in Berlin als
gesamtdeutsche Künstlervereinigung gegründet und bisher fast
ausschließlich dort präsent, wird er nunmehr bundesweit mit Jahres-
und ergänzenden Themenausstellungen auf sich aufmerksam machen. Der
Kunstverein Coburg, der seit jeher realistische Künstler aus den
alten und neuen Bundsländern zeigte, ist in diesem Jahr Gastgeber
(...) Für zwei Ausstellungsorte konzipiert, wird die Präsentation
von Coburg anschließend in der Burg Beeskow im Brandenburgischen
wiederholt. Auch Beeskow ist ein Ort in der Tradition realistischer
Kunstprägung. (Chr. Wetzel)
Zu den Ausstellungen erschien ein aus dem Katalog
Medienecho
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Neue Presse, Coburg, 14. Juni 2008
Der Mensch und die ihn umgebende Welt – von Heidi Höhn
(...) Das Coburger Publikum kann sich freuen auf eine
beeindruckende, ja spektakuläre Schau, die große Tafelmalerei ebenso
präsentiert wie Zeichnung, Druckgrafik und Skulptur. Plakativ,
nachdenklich, subtil, kritisch, humorvoll – nahezu jeder Aspekt der
Realitätsabbildung ist hier vertreten. Ob (foto)realistische,
impressionistische oder expressive Auffassung des Gegenständlichen,
die Künstler zeigen hier ihre Ansicht der Welt in faszinierenden
Spielarten. (...)
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Märkische Oderzeitung, 23. August 2008
Das Maß in den Dingen sehen
Von Ruth Buder
(...) Nach Coburg ist Beeskow der zweite Ort außerhalb von Berlin,
in dem der Verein seine Jahresausstellung zeigt. »Beeskow hat ein
anderes kulturelles und soziales Umfeld. Wir sind gespannt auf die
Reaktionen«, sagt Christoph Wetzel, der heute gern für Gespräche zur
Verfügung steht: »Es gehört zum künstlerischen Credo unseres
Vereins, den Betrachter ernst zu nehmen.« (...)
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2006
»Ästhetische Botschaften – die Postkarte als Kunstwerk«
Ausstellung des Künstlersonderbundes
im Museum für Kommunikation Berlin
24. November – 3. Dezember 2006
Mit der Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin erwies der
Künstlersonder-
bund Ende November/Anfang Dezember 2006 dem genialen
Organisator des deutschen Postwesens und Erfinder der Postkarte Heinrich
von Stephan eine ganz besondere Referenz:
95 Mitglieder und Gäste des Vereins erinnerten mit mehr
als 900 Künstler-
postkarten zugleich an eine große künstlerische
Tradition.
Zur Ausstellung erschien ein Katalog.
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2005
»KYTHERA – vom Geheimnis des Sichtbaren«
Jahresausstellung des Künstlersonderbundes
in der Kommunalen Galerie,
Berlin-Wilmersdorf
9. Oktober – 20. November 2005
Unter der Metapher »Kythera« verweist diese Gemeinschaftsausstellung
des Künstlersonderbundes im fünfzehnten Jahr seines Wirkens
konzentriert auf einen Kernbestand an Können in Malerei, Plastik und
Grafik. Mit dem Ausstellungstitel »Vom Geheimnis des Sichtbaren«
wird lediglich die alte Erfahrung aufgenommen, dass, auch bei
deutlicher Sichtbarkeit und lesbarer Sprache der Formen und Farben,
stets in jedem Kunstwerk ein Geheimnis für den Betrachter verborgen
bleibt.
Zur Ausstellung erschien ein Katalog. |
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2004
»Überblick 2004«
Jahresausstellung des Künstlersonderbundes in der Kommunalen Galerie,
Berlin-Wilmersdorf
27. September – 7. November 2004
Inzwischen ein fester Begriff, geht der Künstlersonderbund in das
fünfzehnte Jahr seines Bestehens und legt mit diesem Katalog erneut
Zeugnis davon ab von seinem Wirken und Wollen. In dieser jährlichen
Gemeinschaftsausstellung zeigen auch im »Überblick 2004« wieder
Mitglieder und Gäste aus ganz Deutschland unjuriert neue Arbeiten
der Malerei, Grafik und Plastik.
Zur Ausstellung erschien ein Katalog. |
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2003
»Überblick 2003«
Jahresausstellung des Künstlersonderbundes in der Kommunalen Galerie,
Berlin-Wilmersdorf
12. Oktober bis 23 November 2003
Mitglieder und Gäste des Künstlersonderbundes in Deutschland treten
auch in diesem Jahr wieder mit einer großen Gemeinschaftsausstellung
in Berlin an die Öffentlichkeit.
In Malerei, Grafik und Plastik wird anspruchsvoller Realismus als
wesentlicher Teil der Gegenwartskunst gezeigt. Mehr als achtzig
Künstlerinnen und Künstler geben damit erneut einen spannungsreichen
Überblick von zeitgenössischer bildender Kunst in gegenständlich
figürlichen Ausdrucksformen.
Zur Ausstellung erschien ein Katalog. |
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2002
»Überblick 2002 – Malerei«
Jahresausstellung des Künstlersonderbundes
in der Kommunalen Galerie, Berlin
» ...und sie erkannten, dass sie nackt waren... «
Figürliche Plastik der
Gegenwart, St. Matthäus– Kirche im Kulturforum, Berlin-Tiergarten
13. September – 10. November 2002
In diesem Jahr trat der Künstlersonderbund in Deutschland mit drei Ausstellun-
gen in Berlin an die Öffentlichkeit. Im August zeigten 33 Mitglieder im Gutshaus
Steglitz »Zeichnungen«, im September bis Anfang November 20 Bildhauer in St.
Matthäus am Kulturforum »Figürliche Plastik der Gegenwart«.
Mit »Künstlersonderbund – Malerei – Übersicht 2002« in der Kommunalen Galerie
soll in diesem Jahr das Bemühen des Vereins abgeschlossen werden, die
realistisch-gegenständliche Darstellung in der bildenden Kunst der Gegenwart
als unverzichtbares Spektrum künstlerischer Aussagen herauszustellen.
Zu den Ausstellungen
»Überblick 2002 – Malerei« und
» ...und sie erkannten, dass sie nackt waren... « erschien jeweils ein Katalog. |

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2001
»Mensch – Dasein – Visionen«
Jahresausstellung des Künstlersonderbundes
in der Kommunalen Galerie, Berlin
4. März – 8. April 2001
Aufgrund unzureichender finanzieller Unterstützung seitens
fördernder Instanzen nach den beiden Großausstellungen im
Martin-Gropius-Bau veranstaltet der Künstlersonderbund seine erste
Jahresausstellung nach längerer Unterbrechung in der Kommunalen
Galerie in Berlin-Wilmersdorf.
Die Eigenmittel des Vereins erlauben lediglich die Erstellung von
Post-
karten mit jeweils einem abgebildeten Werk, nicht den Druck eines
Ausstellungskatalogs. |

größere Abbildung: auf das Bild
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2000
Hommage à Schadow
Anlässlich des 150. Todestages von Johann Gottfried Schadow
veranstalten
der Künstlersonderbund und die Schadowgesellschaft im Zusammenwirken
mit den Staatlichen Museen zu Berlin am 27. Januar 2000 eine Hommage
an den Künstler in der Friedrichswerderschen Kirche in Berlin-Mitte |
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Nach einer musikalischen Eröffnung begrüßte Herr Professor Dr.
Peter-Klaus Schuster, Generaldirektor der Staatlichen Museen, die
versammelten Gästen, darunter auch Mitglieder der Schadow-Familie.
Gewürdigt wurde ferner das Werk und Wirken Schadows von eingeladenen
Gastrednern aus Kultur und Politik.
Das Grußwort sprach Herr
Staatsekretär Dr. Alard von Rohr. Frau Dr. Martina Rudloff, Leiterin
des Gerhard Marcks Hauses Bremen, hielt einen ausführlichen und
geistreichen Festvortrag. |
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größere Abbildungen: auf die Bilder klicken |
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Der Maler Johannes Grützke trug Schadows Antwort auf Goethes
Bemerkungen in den Propyläen »Die Ausübung der Kunst in Berlin
betreffend« überzeugend und lebendig vor.
In seiner Ansprache ehrte Fritz-Peter Hoppe, Vorstandsitzender des
Künstlersonderbundes, Schadow als »einen wahr-haft großen Künstler
unserer Heimatstadt Berlin, der seiner Heimatstadt so viel
verschenkt hat, dessen Quadriga ihr weltbekanntes Wahrzeichen
wurde.«
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1996
»Die Kraft der Bilder«
Jahresausstellung des Künstlersonderbundes im Martin-Gropius-Bau, Berlin
10. Februar – 08. April 1996
Der Schwerpunkt dieser zweiten Großausstellung des Sonderbundes im
Martin-Gropius-Bau in Berlin ergibt sich aus dem nach der ersten Triennale
gesetzten Ziel, der Realismus der Gegenwart um eine europäische Dimension zu
erweitern. Neben Mitgliedern des Künstlersonderbundes aus Deutschland nehmen
eingeladene Künstlerkollegen aus England, Schottland, Frankreich, Italien,
Österreich, Polen und Spanien an dieser Aus-
stellung teil, die sich »weniger
kämpferisch« zeigt als im Vorjahr, denn sie »will nichts beweisen, sondern dasein, dasein im europäischen Spektrum und durch die Kraft der Bilder wirken« (Koeppel).
Zur Ausstellung erschien ein Katalog. |
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1993
»Erste Realismus-Triennale«
Jahresausstellung des Künstlersonderbundes im Martin-Gropius-Bau, Berlin
6. Februar – 21. März 1993
Nach der Gründung des Künstlersonderbundes im April 1990 warten in
diesem Jahr 120 Mitglieder des neuen Vereins – aus Deutschland Ost
und West – erstmalig mit einer Gemeinschaftsausstellung im
Martin-Gropius-Bau in Berlin auf. In Beiträgen und Werken der
Malerei, Grafik und Plastik soll diese »Erste Realismus-Triennale«
unter dem Vereinsmotto »est modus in rebus« als ein Vorstoß
verstanden werden, die Geltung des Realismus als legitimer Teil der
Moderne aufzuzeigen angesichts zunehmender Entgrenzungstendenzen in
modernen Kunstströmungen. Ziel künftiger Triennalen wird sein,
Künstler aus jeweils einem anderen europäischen Land als Gäste
einzuladen.
Zur Ausstellung erschien ein Katalog. |
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1990
Gründung des »Künstlersonderbundes in Deutschland« im April 1990 Die Gründung des »Künstlersonderbundes in Deutschland – Realismus
der Gegenwart« im April 1990 war im Kern eine Sezession vom
Deutschen Künstlerbund. In diesem fühlten sich zahlreiche
Mitglieder, die gegenständlich-figürlich arbeiteten, nicht mehr
angemessen und würdig vertreten. [...] mehr
auf der Intro-Seite
rechts: Mitglieder des Künstlersonderbundes der ersten Versammlung
im Oktober 1990 (größere Abbildung auf das
Bild klicken) |
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